Pflegekostenversicherung

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Die günstige Art Pflegekosten zu versichern

  • Egal ob bei teilstationärer oder stationärer Pflege
  • Im eigenen Haus und bei Kurzzeitpflege
  • Zuschüsse zur Verbesserung des häuslichen Wohnumfeldes möglich
  • Steuerlich absetzbar als Vorsorgeaufwendung
  • Tarife für bereits unter 10,- Euro im Monat

Die günstigste Alternative bei den privaten Pflegeversicherungen


Mit einer Pflegekostenversicherung lässt sich die Deckungslücke im Pflegefall schließen. Die Versicherer übernehmen in diesen Policen die anfallenden Pflegekosten direkt. Dadurch werden die tatsächlich anfallenden Pflegekosten zum Teil von der gesetzlichen Pflegeversicherung und zum anderen Teil von der Pflegekostenversicherung getragen.

Zwei Möglichkeiten der Pflegekostenversicherung haben sich dabei durchgesetzt:

  1. Gesetzliche Pflegeleistungen werden um einen prozentualen Anteil aufgestockt.

  2. Restkosten werden ganz oder teilweise, meist bis zum Erreichen einer Jahresobergrenze, aufgestockt.

Anfallende Kosten müssen nachgewiesen werden

Die tatsächlichen Pflegekosten müssen nachgewiesen werden um Leistungen aus der Pflegekostenversicherung zu erhalten. Das heißt, dass dem Versicherer alle anfallenden Rechnungen vorgelegt werden müssen.

Was wird konkret von der Versicherung übernommen?

Übernommen werden von der Pflegekostenversicherung verschiedene, anfallende Kosten. Dazu zählen unter anderem:

  • ambulante Pflege durch professionelle Pflegedienste,
  • Hilfsmittel,
  • Fahrten zu Ärzten,
  • Transportkosten für den Transport zum Krankenhaus oder Tagespflegeeinrichtungen,
  • stationäre Pflegekosten,
  • Transportkosten für die stationäre Pflege

Rasantes Wachstum der pflegebedürftigen Menschen

Im Dezember 1999 gab es in Deutschland zirka 2,02 Millionen pflegebedürftige Menschen. Ende 2015 waren es schon 2,68 Millionen Betroffene. Experten gehen davon aus, dass dieser Trend anhält. So werden im Jahr 2050 rund 4,5 Millionen Menschen auf die Hilfe von Angehörigen oder auf professionelle Pflegekräfte angewiesen sein.

Wann lohnt sich die Pflegekostenversicherung?


Die Pflegekostenversicherung gehört zu den günstigen privaten Pflegeversicherungen. Die Leistungen werden nicht an den Pflegebedürftigen ausgezahlt, sondern es erfolgt eine direkte Abrechnung mit dem Leistungserbringer (Pflegedienst, Pflegeheim). Hier kann der Patient nicht selbst über das Geld bestimmen wie etwa bei einer Pflegerentenversicherung.

Daher ist die Pflegekostenversicherung in erster Linie für diejenigen geeignet, die sich sicher sind, einmal professionelle Pflege in Anspruch zu nehmen und nicht die von Verwandten oder Familienangehörigen. Wer sich dagegen von Angehörigen pflegen lassen will, wird aus der Pflegekostenversicherung keine Leistungen erwarten dürfen. Er sollte sich bei den Alternativen, wie der Pflegerenten- oder Pflegetagegeldversicherung, umsehen.

Welche Variante der Pflegekostenversicherung ist sinnvoller?


Wie bereits erwähnt, haben sich bei der Pflegekostenversicherung in erster Linie zwei Varianten durchgesetzt. Die prozentuale Aufstockung und die Restkostenübernahme. Doch welche Variante ist besser? Bei der prozentualen Aufstockung werden die gesetzlichen Leistungen in der Regel um 90 bis 100 Prozent aufgestockt. Das reicht aber in vielen Fällen trotzdem nicht aus, um alle verbleibenden Kosten der Pflege zu decken. Bei der Restkostenübernahme wird allerdings auch nicht immer der komplette Restbetrag übernommen. Zeit also, die Vor- und Nachteile der beiden Varianten genauer unter die Lupe zu nehmen:

Vor- und Nachteile der prozentualen Aufstockung

Vorteilhaft bei der prozentualen Aufstockung ist, dass diese an die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung gekoppelt ist. Das heißt, sollten die gesetzlichen Leistungen erhöht werden, erhöhen sich auch die Leistungen aus der Pflegekostenversicherung. Da diese Erhöhung der gesetzlichen Leistungen in der Vergangenheit schon des Öfteren durchgeführt wurde, ist dieser Vorteil auch in der Praxis relevant.

Allerdings ist die tatsächliche Kostensteigerung oft deutlich höher, als die Erhöhung der gesetzlichen Leistungen. Dadurch wird die Pflegelücke zunehmend größer und die Pflegekostenversicherung kann diese Lücke nicht mehr schließen.

Vor- und Nachteile der Restkostenübernahme

Auch die Variante der Restkostenübernahme kommt natürlich mit Vor-, aber genauso Nachteilen daher. Die Kostensteigerungen in der Pflege werden von der Pflegekostenversicherung mit Restkostenübernahme weitestgehend getragen. So kann die Pflegelücke nahezu vollständig geschlossen werden.

Als nachteilig gestalten sich jedoch die Vertragsbedingungen. Sie sehen die Restkostenübernahme nur bis zu einer vereinbarten Jahresobergrenze vor. Gerade im Bereich der stationären Pflege und wenn dann noch ein hoher Pflegegrad vorliegt, reichen die gesetzlichen und privaten Leistungen oft immer noch nicht aus, um alle Pflegekosten abzudecken.

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