Investment in Rohstoffe

Sicherheit groß geschrieben

  • Angebot und Nachfrage regeln den Markt
  • Große Auswahl an Anbieter und Produkten im Vergleich
  • Mehr Sicherheit gegenüber Aktien
  • Seit 2005 tausende zufriedene Kunden

Rohstoffe – sind sie wirklich eine sichere Geldanlage?


Aufgrund der teils massiven Turbulenzen auf den Geldmärkten wird der Ruf nach sicheren Geldanlagen immer lauter. Anleger sind zunehmend verunsichert, welche Geldanlage sich überhaupt noch lohnt und entdecken ihr Vertrauen in Rohstoffe und Edelmetalle, wie Gold und Silber, wieder. Diese werden durch die Inflation nicht beeinflusst und sind auch von anderen Faktoren oft unabhängig. Daher gelten sie als besonders sicher und stabil. Doch lohnt sich die Anlage in Rohstoffe und Edelmetalle tatsächlich? Wir gehen der Sache genauer auf den Grund.

Preise für Rohstoffe ergeben sich aus Angebot und Nachfrage


Wer sich für die Geldanlage in Rohstoffen interessiert, sollte wissen, wie deren Preisbildung sich gestaltet. Anders als bei vielen anderen Anlageformen sind es hier nicht Faktoren wie die Inflation, die zur Preisbeeinflussung führen.

Vielmehr entscheiden Angebot und Nachfrage über den Preis der Rohstoffe. Interessant ist daher die Anlage in begrenzte Rohstoffe, die gut nachgefragt werden. Das heißt, liegt das Angebot unter der Nachfrage, steigt der Preis.

Am Beispiel Gold erklärt bedeutet dies: Gold ist ein nur begrenzt zur Verfügung stehendes Edelmetall. Es kann nicht einfach eine größere Menge produziert werden, wenn die Nachfrage ansteigt. Also muss der Preis steigen.

Edelmetallpreise werden von weiteren Faktoren beeinflusst

Doch nicht nur Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis bei Edelmetallen. Hier sind viele verschiedene Faktoren von Bedeutung. Beim Gold beispielsweise ist dies deutlich zu erkennen. Steigt die Inflation deutlich an, gilt Gold weiterhin als krisensichere Anlage. Ein Stück Gold wird immer etwas wert sein, ein Stück Papier in Form einer Banknote kann hingegen völlig wertlos sein. Wir denken an die Hyper-Inflation vor dem Zweiten Weltkrieg. Damals kostete zum Beispiel das Porto für einen Brief zur extremsten Zeit 10.000.000.0000 Mark. In solchen drohenden Inflationszeiten kann man sich mit Papiergeld kaum noch etwas kaufen, Gold als Tauschmittel dagegen bleibt trotzdem beliebt.

Gerade bei einer solchen Inflation jedoch kann es zu massenhaften An- und Verkäufen der Edelmetalle kommen. Dadurch unterliegen diese extremen Kursschwankungen. Nicht ganz so drastisch sind die Kurschwankungen beim Silber, doch gibt es sie hier natürlich ebenfalls.

Was sollte ich bei Anlagen in Edelmetallen beachten?


Wer sich für die Geldanlage in Edelmetalle interessiert, sollte diese Entscheidung mit Bedacht fällen. Zum einen gibt es bei Edelmetallen keine Zinsen oder Dividenden. Es erfolgen also keinerlei Auszahlungen, während man diese hält. Gewinne werden nur dann realisiert, wenn das Edelmetall wieder verkauft wird.

Allerdings werden beim Ankauf Spreads, also Aufschläge, berechnet. Dadurch zahlt man einen höheren Ankaufspreis, als der Verkaufskurs ist. Bei einigen Edelmetallen muss man zudem Mehrwertsteuer beim Ankauf entrichten. Es muss also zu sehr deutlichen Kurssteigerungen kommen, um Gewinne mit Edelmetallen und/oder anderen Rohstoffen zu erzielen.

Generell gilt, dass man nicht das gesamte Vermögen in Rohstoffe investieren sollte. Diese sollten stets nur einen kleinen Anteil am gesamten Portfolio ausmachen. Für Edelmetalle spricht man von zehn bis 20 Prozent, die in diese investiert werden sollten. 70 bis 80 Prozent sollten in sichere Geldanlagen, wie Fest- und Termingelder investiert werden, zehn bis 20 Prozent in Aktien.

Zudem darf man sich von der Anlage keine schnellen und hohen Renditen versprechen. Die sind zwar zwischenzeitlich durchaus einmal möglich, aber eher die Ausnahme statt die Regel. Langfristige Anlagestrategien sind gerade im Bereich der Edelmetalle sinnvoller.

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