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Dread Disease Versicherung

Schutz bei über 40 Krankheiten

  • Krankheiten wie Krebs, Schlaganfällen oder Erblindung
  • vereinbarte Summe im Krankheitsfall
  • Große Leistungsunterschiede bei den Anbietern dieser Policen
  • günstige Tarife und Testsieger mit im Vergleich

Die Dread Disease Versicherung

Die Dread Disease Versicherung hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Versicherten vor den finanziellen Folgen einer schweren Erkrankung zu schützen. Übersetzt bedeutet sie daher auch „Schwere Krankheiten Versicherung“. Sie leistet bei zahlreichen schweren Erkrankungen, wie etwa Krebsarten, Blindheit, Herzinfarkt oder Schlaganfall, um nur einige zu nennen.

Für wen eignet sich die Dread Disease Versicherung?

Die Dread Disease Versicherung eignet sich für all jene, die sich vor den oft weitreichenden Folgen schwerer Erkrankungen schützen wollen. Sie ist vor allem für Personen geeignet, die aufgrund bestimmter Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr erhalten. So spielen etwa psychische Vorerkrankungen in der Dread Disease Versicherung keine Rolle, wohingegen sie in einer klassischen BU-Versicherung zu Leistungsausschlüssen oder gar zur kompletten Ablehnung des Antragstellers führen können. Damit lassen sich auch eventuelle Einkommensverluste absichern.

Diese Leistungen bietet eine Dread Disease Versicherung

Die Dread Disease Versicherung leistet meist in Form einer Einmalzahlung. Die Leistung wird ausgezahlt, wenn die Diagnose einer der versicherten Erkrankungen gestellt wird. Ob man dadurch nur noch eingeschränkt berufstätig sein kann oder auch gar nicht mehr, spielt dafür keine Rolle. Allerdings ist hier Obacht geboten, da sehr günstige Tarife nur bei den häufigsten Erkrankungen leisten. Zu diesen zählen etwa

  • Krebs,

  • Erblindung,

  • Schlaganfall,

  • Sprachverlust und

  • Herzinfarkt.

Wer sich dagegen auch gegen seltenere Krankheitsbilder absichern will, wie etwa die schwerwiegenden Verbrennungen, die Multiple Sklerose oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, sollte auf höherwertige Tarife setzen. Eine sehr gute Dread Disease Versicherung kann demnach bei mehr als 40 Erkrankungen Leistungen anbieten.

Welche Erkrankungen können in der Dread Disease Versicherung abgesichert werden?

  • Krebserkrankungen (spezielle Tarife für reine Frauenkrebsleiden sind möglich),

  • Alterskrankheiten (Alzheimer, Parkinson, Demenz),

  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems (Neuroborelliose, Lewy-Körperchen-Demenz),

  • Erkrankungen des Gehirns (bakterielle Hirnhautentzündung, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit),

  • Psychische Erkrankungen (Psychosen, Schizophrenie, schwere Depressionen),

  • Sonstige Erkrankungen (Multiple Sklerose, Herzmuskelentzündungen, HIV aufgrund Bluttransfusionen oder Berufstätigkeit),

  • Operationen (Bypass-OPs, OPs an der Hauptschlagader oder den Herzklappen),

  • Schwere Unfälle,

  • Verlust von Fähigkeiten (Taubheit, Lähmung, Sprachverlust),

  • Herzinfarkt, Schlaganfall, Verbrennungen, Koma, Verätzungen, Erfrierungen, Organtransplantationen

FINANZtest-online sagt:

"...So lassen sich zum Beispiel mit einer „Schwere-Krankheiten-Versicherung“, auch Dread-Disease-Versicherung genannt, bestimmte Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall absichern..." (28.06.2016)

Dread Disease Versicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung

Oftmals wird die Dread Disease Versicherung als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung angesehen. Im direkten Vergleich ergeben sich bei ihr Vor- und Nachteile, die nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen abgewogen werden sollten. Viele Personen gelten in der BU-Versicherung aufgrund des hohen Risikos ihres Berufs als nicht versicherbar. Für sie kann die Dread Disease Versicherung eine Alternative sein. Allerdings leistet die Dread Disease Versicherung bei bestimmten Erkrankungen, wie Rückenleiden und Erkrankungen der Gelenke, oft nicht.

Welches Ereignis führt zur Berufsunfähigkeit?

In der klassischen BU-Versicherung ist es unerheblich, wodurch eine Berufsunfähigkeit entstanden ist. Liegt sie vor, zahlt die Versicherung. Die Dread Disease Versicherung hingegen zahlt bereits dann, wenn die Diagnose einer bestimmten Erkrankung gestellt wird, unabhängig davon, ob diese eine Berufsunfähigkeit zur Folge hat oder nicht. Bei der BU-Versicherung muss hingegen eine mindestens 50-prozentige Berufsunfähigkeit vorliegen. Und diese lässt sich schwerer nachweisen, als die Diagnose für eine bestimmte Erkrankung zu stellen ist.

Vor- und Nachteile der Dread Disease Versicherung

Die Dread Disease Versicherung bietet den Versicherten eine Reihe von Vor- und Nachteilen, die zu beachten sind.

Vorteile der Versicherung

Zu den grundlegenden Vorteilen gehören:

  • Versicherung zahlt bei Diagnose, unabhängig davon, ob der Patient wieder vollständig geheilt werden kann oder nicht,

  • Zahlung erfolgt auch dann, wenn der oder ein Beruf weiterhin ausgeübt werden kann,

  • Personen, die unter psychischen Krankheiten leiden/litten, können sich ebenfalls absichern.

Nachteile der Versicherung

Allerdings sollten auch die Nachteile berücksichtigt werden. Zu ihnen zählen:

  • Es wird kein Kapital aufgebaut, Versicherung leistet nur, wenn ein Schadensfall eintritt,

  • Einmalzahlungen erfolgen in aller Regel, Verrentungen sind nur bei wenigen Gesellschaften möglich,

  • Psychische Krankheiten können in der Dread Disease Versicherung nur selten abgesichert werden.

Welche Kosten entstehen bei einer Dread Disease Versicherung?

Die Dread Disease Versicherung verursacht Kosten in unterschiedlicher Höhe. Diese werden maßgeblich von folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Eintrittsalter des Versicherten (Versicherung ist in jungen Jahren günstiger),

  • Vorerkrankungen des Versicherten (können zu Beitragssteigerungen führen),

  • Laufzeit der Versicherung,

  • Höhe der Versicherungssumme,

  • Umfang des Versicherungsschutzes (wie viele/welche Krankheiten sollen abgesichert werden),

  • Kosten des Versicherers (Abschluss-, Verwaltungs- und Vertriebskosten).

Im Schnitt kann man eine gute Dread Disease Versicherung ab ca. 30 Euro pro Monat erhalten.

Wie sind die Dread Disease Versicherungen aufgebaut?

Die Dread Disease Versicherung kann dank der vielen Anbieter auf dem Markt sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Am bekanntesten ist die Versicherung als selbstständige Police, die ausschließlich die schweren Krankheiten als solches absichert. Aber es gibt mittlerweile auch Kombitarife, bei denen die Dread Disease Versicherung mit einer

  • Rentenversicherung,

  • Lebensversicherung oder

  • Berufsunfähigkeitsversicherung

kombiniert wird. Außerdem gibt es Tarife, die sogar zur Absicherung der Baufinanzierung dienen. Alternativ dazu können sich Partner in einem Vertrag zusammen versichern. Jeder der Partner erhält einen eigenen Versicherungsschutz, trotzdem wird nur ein Vertrag benötigt.

Selbst als fondsgebundene Risikoversicherungen sind die Dread Disease Policen bereits auf dem Markt zu finden. Die Verwaltungs- und Vertriebskosten sollen dann aus dem Fondsvermögen finanziert werden. Allerdings kann es hierbei zu Beitragssteigerungen kommen, wenn das Fondsvermögen nicht ausreicht, um die Kosten zu decken. Hier sollte zumindest auf eine zeitweise Beitragsgarantie geachtet werden. Die Beiträge lassen sich im Ernstfall zudem reduzieren, wenn die Versicherungssumme abgesenkt wird.

Einige Policen lassen sich speziell auf Fach- und Führungskräfte zuschneiden, deren Verlust für ein Unternehmen von besonderer Tragweite ist. Diese sind ebenso für Selbstständige zu empfehlen. Bei ihrem Ausscheiden aus dem Unternehmen sind weitreichende Konsequenzen für selbiges zu erwarten.

Reine Frauenversicherungen sichern spezielle Frauenleiden ab, wie etwa Brust-, Eierstock- und Gebärmutterhalskrebs. Allerdings schließen sie oft andere Krebsarten, wie Haut- oder Darmkrebs, aus.

Zudem sind die Leistungen unterschiedlich ausgestaltet. So gibt es Tarife, die eine Pflege-, Unfall- oder Grundfähigkeitsrente gewähren, die bis zum Renteneintritt gezahlt werden kann. Andere sehen lediglich die Einmalzahlung vor und wieder andere erlauben eine Dynamik im Vertrag. Zusätzlich ist zwischen Policen für Erwachsene und Kinder zu unterscheiden. Und bei einigen Tarifen wird die Leistung auch erst dann gewährt, wenn ein bestimmtes Stadium der Erkrankung bereits erreicht ist.