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Wohnmobilversicherung

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Die Wohnmobilversicherung im Überblick

Wer eine mobile Ferienwohnung in Form des Wohnmobils besitzt, weiß um den Komfort dieser. Nahezu täglich kann man sich für einen anderen Urlaubsort entscheiden. Doch auch hier gilt: Nur mit dem richtigen Versicherungsschutz ist man im Fall der Fälle auch tatsächlich gut abgesichert.

Arten der Wohnmobilversicherung

Auch für das Wohnmobil ist eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Ohne diese ist die Zulassung des Wohnmobils nicht möglich. Sie sichert den Halter, Fahrer und Beifahrer vor Ansprüchen Dritter ab.

Daneben gibt es die Kaskoabsicherung, unterteilt in Voll- und Teilkasko. Die Teilkaskoversicherung schützt zum Beispiel vor Schäden durch

  • Sturm,

  • Hagel,

  • Brand,

  • Haarwildunfällen,

  • Glasbruch oder

  • Diebstahl.

Die Vollkaskoversicherung schützt zusätzlich vor Schäden am eigenen Fahrzeug, die man selbst verursacht hat. Wer dann noch mit dem Wohnmobil als Dauercamper unterwegs ist, der kann zudem eine Campingversicherung abschließen. Diese kommt auch für Schäden an der Inneneinrichtung des Wohnmobils auf.

Schadenfreiheitsklassen in der Wohnmobilversicherung

Aus der KFZ-Versicherung kennt man die Schadenfreiheitsklassen oder kurz SF-Klassen. Diese steigen, je länger man unfallfrei fährt und senken somit die jährlichen Versicherungsbeiträge. In der Haftpflicht der Wohnmobilversicherung kommen die SF-Klassen ebenfalls zum Einsatz – allerdings in abgespeckter Form. Die Versicherer kennen hier nur zehn, teilweise sogar nur drei SF-Klassen. Daher ist im Vergleich zu berücksichtigen, welche Versicherung welche SF-Klassen verwendet.

Wichtig ist die Kenntnis der SF-Klassen auch bei Wohnmobilen, die nur saisonal zugelassen werden. Um eine Abstufung in der SF-Klasse zu erreichen, muss das Wohnmobil mindestens über einen Zeitraum von sechs Monaten zugelassen sein. Andernfalls wird das Versicherungsjahr nicht angerechnet, die SF-Klasse steigt nicht.

Prämienberechnung beim Kaskoschutz

Wer sich für eine zusätzliche Kaskoversicherung fürs Wohnmobil entscheidet, sollte auch um die Art der Prämienberechnung wissen. Diese ergibt sich aus verschiedenen Faktoren. Zu ihnen zählen unter anderem

  • Neuwert des Wohnmobils,

  • Kaufpreis, der tatsächlich gezahlt wurde,

  • Datum der Erstzulassung,

  • Gesamtgewicht,

  • Fahrleistung pro Jahr und

  • Motorstärke.

Sinn macht der Kaskoschutz vor allem deshalb, weil der Wert eines Wohnmobils beträchtlich ist. Allerdings sollte man auch hier sehr genau vergleichen. Je nach Versicherer greifen unterschiedliche Bedingungen und Ausschlussklauseln, die im Schadensfall zur Leistungsverweigerung führen können. Beispielsweise kann die Versicherung die am Wohnmobil angebrachte Schließvorrichtung als nicht ausreichend erachten und beim Diebstahl des Wohnmobils die Leistung verweigern.

Sparen bei der Wohnmobilversicherung

Bei der Wohnmobilversicherung ergeben sich natürlich auch einige Sparmöglichkeiten. Bestimmte Rabatte werden zum Beispiel für spezielle Berufsgruppen, wie die Beamten, geboten. Andere Rabatte ergeben sich bei geringen Fahrleistungen und nicht zuletzt können die Beiträge durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung gesenkt werden. Die sollte aber nicht zu hoch ausfallen, da sie in jedem Fall eines Schadens auch gezahlt werden muss.

Ruheversicherung bei der Wohnmobilversicherung

Da Wohnmobile, ähnlich wie Motorräder, oft nur für die Saison zugelassen werden, muss der Versicherungsschutz nicht ganzjährig voll erhalten bleiben. Doch statt die Versicherung nun jedes Mal beim Auslaufen der Zulassung zu kündigen und neu abzuschließen, kann man die Ruheversicherung nutzen. Sie ermöglicht den Erhalt des Versicherungsschutzes auch dann, wenn das Wohnmobil nicht zugelassen ist. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Wohnmobil während dieser Zeit in der Garage abgestellt wird und nicht im öffentlichen Verkehrsraum.