{"id":950,"date":"2019-10-10T10:11:41","date_gmt":"2019-10-10T08:11:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.versicherungstarife.info\/news\/?p=950"},"modified":"2019-10-10T10:17:47","modified_gmt":"2019-10-10T08:17:47","slug":"aerzte-sollen-gesundheits-apps-auf-rezept-verschreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.versicherungstarife.info\/news\/aerzte-sollen-gesundheits-apps-auf-rezept-verschreiben.htm","title":{"rendered":"\u00c4rzte sollen Gesundheits-Apps auf Rezept verschreiben"},"content":{"rendered":"<div class=\"col-xxl-25 col-xl-4 col-lg-4 col-md-5 col-sm-4 col-xs-12 col-ss-4 article-image\">\n<div class=\"img-margin-left article-image-container\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-893\" src=\"https:\/\/www.versicherungstarife.info\/news\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/aktien-3-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"302\" height=\"201\"><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"article-text\">\n<h4>F\u00fcr alles eine App \u2013 auch im Gesundheitsbereich.<\/h4>\n<p><strong>Viele <a href=\"https:\/\/www.versicherungstarife.info\/lexikon\/patientenquittung.htm\">Patienten<\/a> nutzen bereits eine digitale Anwendung f\u00fcr auf ihrem Handy oder Tablet, um sich bei medizinischen Fragen unterst\u00fctzen zu lassen. Neu ist, dass die Bundesregierung ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringt. Damit wird es den \u00c4rzten erm\u00f6glicht, solche Apps zu verschreiben.<\/strong> Die <a href=\"https:\/\/www.versicherungstarife.info\/krankenversicherung\/gesetzliche-krankenversicherung\/vergleich.htm\">gesetzliche Krankenkasse<\/a> soll dann die Kosten \u00fcbernehmen. Eine <a href=\"https:\/\/www.versicherungstarife.info\/krankenversicherung\/private-krankenversicherung\/vergleich.htm\">private Krankenversicherung<\/a> ist von der Neuregelung (noch nicht) betroffen. Bisher konnten nur die <a href=\"https:\/\/www.versicherungstarife.info\/lexikon\/arbeitsunfaehigkeitsbescheinigung.htm\">Bescheinigung der Arbeitsunf\u00e4higkeit<\/a> und das sogenannte E-Rezept bereits elektronisch ausgestellt werden.<\/p>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4>Gesundheits-Apps werden zunehmend beliebter<\/h4>\n<p>In der Kommunikation mit der Krankenkasse sind Apps schon seit langer Zeit bekannt. Allerdings konnte der Versicherte bisher nur organisatorische Anliegen online verwalten. Seit kurzem bietet sich nun dem Patienten die M\u00f6glichkeit, \u00fcber eine App praktische Unterst\u00fctzung bei der Behandlung auch digital zu erhalten.<strong> Die Dokumentation von Blutzuckerwerten bei Diabetes, die Kontrolle der Einnahme von Medikamenten, ein Schmerztagebuch, sogar die Diagnose einer Herzrhythmusst\u00f6rung ist mit der entsprechenden App jeweils m\u00f6glich.<\/strong> Oft entstehen aber Kosten bei der Nutzung, und das <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/\">Bundesgesundheitsministerium<\/a> teilt nun mit, dass in Zukunft die gesetzliche Versicherung f\u00fcr diese Apps aufkommen soll.<\/p>\n<p><\/p>\n<h4>Neue gesetzliche Regelung<\/h4>\n<p><strong>Das Bundeskabinett verabschiedete einen Entwurf f\u00fcr eine entsprechende gesetzliche Regelung. Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) wurde mittlerweile in der ersten Lesung im Bundestag beraten.<\/strong> K\u00fcnftig kann ein Arzt seinen Patienten eine digitale Anwendung verschreiben, sofern die Nutzung aus medizinischen Gr\u00fcnden sinnvoll erscheint.<\/p>\n<p><strong>Solche \u201egesunden Apps\u201c, wie der Bundesgesundheitsminister sie nennt, etwa ein digitales Tagebuch f\u00fcr einen Diabetiker, Migr\u00e4nepatienten oder bei Erkrankungen der Psyche, k\u00f6nnen Patienten und Patienten dann auf Rezept nutzen<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n<p><\/p>\n<h4>Aufwendige Pr\u00fcfung durch Bundesbeh\u00f6rden<\/h4>\n<p><strong>Bei einer derartigen Nutzung ist allerdings eine Zertifizierung notwendige Voraussetzung. Zun\u00e4chst pr\u00fcft das <a href=\"https:\/\/www.bfarm.de\/DE\/Home\/home_node.html\">Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)<\/a> die angebotenen Apps. Funktionalit\u00e4t, der Datenschutz und die Datensicherheit sollen hohen Anforderungen entsprechenden, damit bei der Verwendung durch die Patienten keine ungewollten Probleme entstehen k\u00f6nnen.<\/strong> Auch soll f\u00fcr Hersteller solcher Anwendungen der Zugang vereinfacht werden, damit die Versicherten m\u00f6glichst schnell die Programme verwenden k\u00f6nnen.<strong> F\u00fcr ein Jahr werden anschlie\u00dfend &#8211; zun\u00e4chst also nur vorl\u00e4ufig &#8211; die Kosten von den gesetzlichen Krankenversicherungen \u00fcbernommen.<\/strong><\/p>\n<p>Diese einj\u00e4hrige Frist ist allerdings nicht als eine Vorl\u00e4ufigkeit des gesamten Verfahrens zu verstehen. Vielmehr soll der Hersteller in dieser Zeit die Tauglichkeit der Anwendung nachweisen. Das BfArM stellt dann abschlie\u00dfend fest, ob die App zur medizinischen Versorgung des Patienten Sinnvolles beitr\u00e4gt und die Heilbehandlung verbessert.<\/p>\n<p><\/p>\n<h4>Weitere digitale M\u00f6glichkeiten<\/h4>\n<p><strong>Aber nicht nur die Gesundheits-Apps, sondern auch andere elektronische M\u00f6glichkeiten sind Gegenstand der neuen gesetzlichen Regelung. Dazu geh\u00f6rt, dass \u00c4rzte, die auch Online-Sprechstunden anbieten, leichter auffindbar sein sollen. Der Arzt kann in Zukunft auf seiner Internetseite seinen Patienten ein solches Angebot bekannt geben.<\/strong> Sogar die Information und Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Rahmenbedingungen der Videosprechstunde kann dem Patienten online erl\u00e4utert werden. Bisher musste dies im Vorfeld im Gespr\u00e4ch w\u00e4hrend der Sprechstunde erfolgen, so die Mitteilung des Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit.<\/p>\n<p><\/p>\n<h4>Vereinfachung durch Digitalisierung<\/h4>\n<p><strong>Au\u00dferdem soll im Gesundheitswesen vermehrt auf digitale Methoden umgestellt werden. Zus\u00e4tzlich zur Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigung und dem Rezept, das elektronisch ausgestellt wird (E-Rezept), gibt es nun die elektronisch ausgestellte Heil- oder Hilfsmittelverordnung.<\/strong> Auf diese Weise wird die Kommunikation zwischen dem Arzt auf der einen Seite und andererseits Anbietern wie Apotheken, Pflegediensten und Physiotherapeuten erheblich vereinfacht und beschleunigt. Ein weiterer Schritt zur Entb\u00fcrokratisierung, der eine erhebliche Entlastung f\u00fcr das Gesundheitswesen bringen soll.<\/p>\n<p><strong>Hat ein Versicherter bisher eine private Krankenversicherung abgeschlossen und will einer gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig beitreten, ist das nach dem neuen Gesetz auch auf elektronische Weise m\u00f6glich.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr alles eine App \u2013 auch im Gesundheitsbereich. Viele Patienten nutzen bereits eine digitale Anwendung f\u00fcr auf ihrem Handy oder Tablet, um sich bei medizinischen Fragen unterst\u00fctzen zu lassen. 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