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Private Rentenversicherung

Individuell & Flexibel

  • Monatliche oder einmalige Auszahlung
  • Garantierte Mindestverzinsung
  • Plus Überschusszahlungen der Versicherer
  • Tarife mit oder ohne Dynamik
  • Top Vergleich der Rentenversicherungen

Rentenversicherung im Überblick

Welche Vorteile bietet die private Rentenversicherung?

Als wichtigster Vorteil in der privaten Rentenversicherung gilt ihre Verlässlichkeit. Schon beim Abschluss des Vertrages kann man genau ermitteln, welche Leistungen man im Alter erwarten kann. Wer eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht abschließt, kann zudem entscheiden, ob er die angesparten Gelder in monatlichen Beträgen als Leibrente bis ans Lebensende ausgezahlt bekommen will oder ob er lieber auf die Einmalzahlung setzt. Der garantierte Mindestzinssatz liegt aktuell bei 1,75 Prozent. Geringere Zinsen sind in der privaten Rentenversicherung nicht möglich, da diese gesetzlich festgeschrieben sind.

Als zweiter wichtiger Vorteil gelten die Überschüsse, die in der privaten Rentenversicherung erwirtschaftet werden. Während der Laufzeit werden diese durch eine geschickte Anlage der Kundengelder erzielt und in der Regel werden die Versicherten an diesen Überschüssen beteiligt. Dadurch können Renditen von drei bis vier Prozent im Durchschnitt anfallen. Diese erhöhen wiederum die im Alter gezahlten Renten.

Wie sieht die steuerliche Behandlung bei der Rentenversicherung aus?

Auch die steuerliche Behandlung einer Rentenversicherung ist natürlich von Bedeutung. Grundlegend gilt, dass die Beiträge, die zur Rentenversicherung gezahlt werden, in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden können. Allerdings sind hier Maximalbeträge vorgeschrieben, die nicht überschritten werden können. In diese fallen auch Beiträge zu anderen Versicherungen hinein, so dass die Maximalbeträge mit diesen Versicherungen bereits ausgeschöpft sein können. Dann ergeben sich für den Einzelnen keine zusätzlichen Steuervorteile durch die private Rentenversicherung mehr.

Steuerliche Behandlung bei Rentenzahlungen

Zu beachten ist außerdem, dass die Rentenzahlungen im Alter versteuert werden müssen. Generell werden die Rentenzahlungen mit Eintritt in den Ruhestand (65. Lebensjahr) zu 18 Prozent besteuert, unabhängig davon, wie hoch etwaige weitere Einkünfte ausfallen.

Steuerliche Behandlung bei Einmalzahlungen

Noch etwas anders sieht es aus, wenn der Versicherte sich für die Einmalzahlung entscheidet. Verträge, die ab 2005 abgeschlossen wurden, sehen vor, dass die Auszahlung voll versteuert wird, wenn sie vor dem Erreichen des 60. oder 62. Lebensjahrs erfolgt. Zwischen 2005 und 2011 abgeschlossene Verträge sehen die volle Versteuerung vor, wenn die Auszahlung vor dem 60. Lebensjahr erfolgt, ab 2012 abgeschlossene Verträge sollten nicht vor dem 62. Lebensjahr ausgezahlt werden. Erfolgt die Auszahlung des Kapitals in einem höheren Alter, wird dieses nur noch zur Hälfte besteuert.

Rentengarantiezeit zum Schutz der Hinterbliebenen absichert

In der privaten Rentenversicherung kann zudem eine Rentengarantiezeit vereinbart werden. Wird diese für zehn Jahre angesetzt, ist der Preisaufschlag sehr gering. Dies bietet aber den Vorteil, dass Angehörige auch nach dem Ableben des Versicherten für die Rentengarantiezeit weiterhin Rentenzahlungen erhalten.

Beispiel

Ein Versicherter geht mit 62 Jahren in Rente und vereinbart eine Rentengarantiezeit von zehn Jahren. Im Alter von 65 Jahren verstirbt er. Die Rentenversicherung muss die verbleibenden sieben Jahre die vereinbarte Rente an die Angehörigen weiter zahlen.

Tipp der Redaktion

Bei den privaten Rentenversicherungen gibt es verschiedene Arten der Tarife. Ein genauer Vergleich ist daher ratsam, so dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Normalerweise ist hier für Jeden das richtige Produkt zu finden.

Diese Punkte sollten beim Abschluss der privaten Rentenversicherung beachtet werden

Bevor eine private Rentenversicherung abgeschlossen wird, sollten einige grundlegende Punkte beachtet werden. Dazu zählen unter anderem:

  • Welches Einkommen will ich im Alter erreichen?

  • Wie werden meine Ausgaben und Einnahmen im Alter aussehen?

  • Welche Versorgungslücke entsteht daher?

  • Soll der aktuelle Lebensstandard im Alter aufrecht erhalten werden?

  • Welche finanziellen Möglichkeiten stehen mir für die Vorsorge zur Verfügung?

  • Generell gilt, dass ein frühestmöglicher Abschluss der privaten Rentenversicherung nötig ist, um die Beiträge möglichst niedrig zu halten. Zudem sollte die Inflation mit berücksichtigt werden und es darf nicht zu knapp kalkuliert werden, soll der aktuelle Lebensstandard auch im Alter aufrecht erhalten werden.

Kann ich die private Rentenversicherung vorzeitig kündigen?

Natürlich kann die private Rentenversicherung vorzeitig gekündigt werden. Allerdings kommt es dabei meist zu Verlusten. Zu Beginn der Ansparphase und während dieser werden die eingezahlten Beiträge oft mit hohen Verwaltungs- und Abschlussgebühren verrechnet. Daher kann es bei einer vorzeitigen Kündigung der Rentenversicherung dazu kommen, dass der Rückkaufswert, also die Summe, die an den Versicherten ausgezahlt wird, deutlich unter dem Wert der bisher eingezahlten Beiträge liegt. Ratsamer ist es daher, bei finanziellen Schwierigkeiten das Gespräch mit dem Versicherer zu suchen. Oft lassen sich die Verträge nämlich auch ruhend stellen. Dann müssen keine weiteren Beiträge mehr eingezahlt werden, der Versicherungsschutz geht jedoch nicht verloren. Durch die fehlenden Beitragszahlungen werden die Leistungen fürs Alter aber auch nicht weiter ansteigen.

Experten empfehlen grundsätzlich, vor dem Abschluss des Vertrags, eine Tabelle einzusehen, aus der die Rückkaufswerte hervorgehen. So lässt sich feststellen, bei welchem Anbieter die Kosten für Verwaltung und Co. in den Anfangsjahren am höchsten sind. Hier hilft Ihnen unser Vergleich der Tarife bestimmt.

Was ist sonst noch wichtig in der privaten Rentenversicherung?

Außerdem sollte in der privaten Rentenversicherung auf eine Beratung durch einen unabhängigen Spezialisten gesetzt werden. Dieser kann Auskunft über die richtige Form der Rentenversicherung geben. Nicht jede Police am Markt ist nämlich dazu in der Lage, den persönlichen Bedarf optimal zu decken. Bei Tarifen mit einer sehr geringen Mindestverzinsung kann es sich lohnen, ebenfalls einen Blick auf die fondsgebundene Rentenversicherung zu werfen, die oft höhere Renditen verspricht. Auch Alternativen, wie Riester und Rürup oder die betriebliche Altersvorsorge könnten sinnvoll sein.

Zudem sollte eine Beitragsrückgewähr vereinbart werden. Dadurch erhalten Versicherte bei der Kündigung den Rückkaufswert und Angehörige können von den Beitragszahlungen profitieren, wenn die versicherte Person vor dem Versicherungsfall verstirbt.

Gesetzliche oder private Rentenversicherung – was ist sinnvoller?

Aktuellen Untersuchungen zufolge erhalten Rentner aus der gesetzlichen Rentenversicherung weniger als 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens. Durch den weiter voranschreitenden demographischen Wandel ist mit weiteren Kürzungen bei den Renten zu rechnen. Experten gehen bereits heute davon aus, dass das aktuelle Rentenniveau von 50 auf bis zu 43 Prozent im Jahre 2030 sinken soll. Dabei ist aber nur die Durchschnittsrente aus allen Renten im Vergleich zum Durchschnittseinkommen aus allen Einkommenshöhen gemeint. Zusätzlich müssen immer höhere Rentenanteile versteuert werden. Die private Rentenversicherung ist daher zwingend erforderlich, wie folgendes Beispiel deutlich macht:

Monatliches Nettoeinkommen mit 63 Jahren = 1.900,00 €

Erwartete Rente = 50 % = 950,00 €

Erwartete Rente = 43 % = 817,00 €

Es fehlt also aus den Zahlungen der gesetzlichen Rente ein sehr großer Betrag zum letzten Nettoeinkommen. Damit können zum Teil kaum die Kosten für Miete, Kleidung und Lebensmittel finanziert werden. Dass eine zusätzliche Vorsorge von größter Bedeutung ist, wird somit klar.

FINANZtest-online sagt:

"..Eigene Vorsorge ist notwendig. So will es auch die Bundesregierung. Den Teil der gesetzlichen Rente, der durch die vielen Reformen der vergangenen Jahre gekürzt worden ist, sollen die Bürger durch Eigenvorsorge ausgleichen. .." (16.05.2017)