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Gesundheitsprüfung

Die Gesundheitsprüfung steht vor jedem Abschluss einer privaten Krankenversicherung. Sie dient dem Versicherer dazu, das Risiko für Krankheitskosten für den einzelnen Versicherten zu berechnen und daraus die Beiträge zu kalkulieren. Private Krankenversicherungen haben dabei das Recht, Personen mit starken Vorerkrankungen abzulehnen, stellen sie für die Versichertengemeinschaft ein zu großes Risiko dar. Ist das Risiko erhöht, aber noch tragbar, können zudem Risikozuschläge verlangt oder bestimmte Versicherungsleistungen aus dem Schutz ausgenommen werden.

Die Gesundheitsprüfung kann in Art und Ausmaß vom jeweiligen Versicherer festgelegt werden. In der Regel werden Gesundheitsfragen gestellt, die wahrheitsgemäß zu beantworten sind, da andernfalls eine Leistungsverweigerung im Schadensfall die Folge sein kann. Zusätzlich kann auch eine ärztliche Untersuchung verlangt werden. Gesundheitsfragen werden genauso beim Abschluss des Basistarifs gestellt, wobei sie für die Entscheidung keine Rolle spielen. Verzichtet werden kann auf die Gesundheitsprüfung, wenn Angehörige des privat Versicherten abgesichert werden sollen, bei denen der Gesetzgeber die GKV ausschließt, und bei der Kindernachversicherung.

Auch in der privaten Pflegezusatzversicherung wird regelmäßig eine Gesundheitsprüfung durchgeführt. Sie dient der privaten Pflegekasse als Risikoprüfinstrument. So werden die Beiträge anhand der Ergebnisse berechnet und eventuelle Risikozuschläge, Leistungsausschlüsse oder gar eine Ablehnung des Antrags begründet.

Da es sich bei der Krankenzusatzversicherung um eine private Krankenversicherung handelt, wird vor dem Abschluss des Vertrags eine Gesundheitsprüfung durchgeführt. Dabei soll der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten festgestellt werden. Je besser es um diesen bestellt ist, umso günstiger fallen die Beiträge aus. Schwere Vorerkrankungen können hingegen zu Risikozuschlägen, zu Leistungsausschlüssen oder gar zur Ablehnung führen.

Die Gesundheitsprüfung ist beim Abschluss der Dread Disease Versicherung durchzuführen. Damit wollen die Versicherer das Risiko, an bestimmten Erkrankungen zu erkranken, feststellen, anhand dessen dann die Beiträge berechnet werden. Die Gesundheitsfragen sind korrekt und vollständig zu beantworten, da andernfalls die Leistung seitens der Versicherung abgelehnt werden kann.