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Firmengebäudeversicherung

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Gebäudeversicherung für Betriebe und Firmen

Das Firmengebäude bildet in vielen Unternehmen den Betriebsmittelpunkt und stellt daher die Grundlage der unternehmerischen Tätigkeit dar. Im Gebäude finden Mitarbeiter, Maschinen, Rohstoffe, Produkte und vieles mehr einen Platz. Daher ist eine Absicherung des Firmengebäudes gegen eine Vielzahl von drohenden Gefahren unentbehrlich. Finanzielle Unterstützung im Schadensfalle gewährt eine Firmengebäudeversicherung. Ihr Leistungsspektrum ist analog einer Wohngebäudeversicherung, die Privatpersonen für ihr Wohneigentum abschließen. Bei der Firmengebäudeversicherung umfasst der Versicherungsschutz ausschließlich betrieblich genutzte Gebäude. Nicht immer ist aber eine Firmengebäudeversicherung angebracht.

Wann eine Firmengebäudeversicherung unverzichtbar ist

Grundsätzlich gilt: Kommt bei nicht nutzbaren Firmengebäuden der gesamte Betrieb zum Erliegen oder wird stark eingeschränkt, ist der Abschluss einer Firmengebäudeversicherung in Betracht zu ziehen. Das ist beispielsweise bei Produktionsunternehmen der Fall. Die Versicherung kommt hier für den während des Stillstands oder der Einschränkung entstandenen finanziellen Schaden auf. Ist der Firmeninhaber gleichzeitig Eigentümer des Firmengebäudes, empfiehlt sich der Abschluss einer Firmengebäudeversicherung nahezu immer.

Schäden an Gebäuden sind in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Handelt es sich zudem um ein Firmengebäude, auf dem die gesamte Existenz des Inhabers ruht, beginnt schnell ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt. Es werden keine Einnahmen erzielt, während enorme Ausgaben erforderlich sind. Da ist eine Zahlungsunfähigkeit fast schon vorprogrammiert.

Der Versicherungsumfang einer Firmengebäudeversicherung

Versichert sind üblicherweise das Firmengebäude sowie alle fest damit verbundenen Einbauten, ohne die das Gebäude nicht genutzt werden kann. Auch zur Gebäudeinstandhaltung benötigte Bauteile fallen darunter. Versichert sind demzufolge zum Beispiel:

  • Heizungsanlagen inklusive der für den Betrieb derselben notwendigen Brennstoffe und die dazugehörigen Lagervorrichtungen

  • Brandschutzanlagen

  • Bodenbeläge

  • Wandverkleidungen

  • Gegensprechanlagen

  • Sanitärinstallationen

  • Aufzüge

Achtung! Maschinen, selbst wenn diese fest in das Gebäudefundament eingelassen sind, fallen nicht unter Einbauten und sind dementsprechend sie aus dem Leistungsumfang der Firmengebäudeversicherung ausgeschlossen. Speziell für Maschinen ist die Maschinenversicherung verfügbar.

Der Leistungsumfang der Firmengebäudeversicherung

Die im vorgenannten Abschnitt aufgeführten Gebäude und Gebäudeteile sind versichert gegen Schäden durch:

  • Feuer

  • Hagel

  • Sturm

  • Wasser, auch durch Leitungswasser verursacht

  • Vandalismus

  • Einbruch

  • Diebstahl

Zusätzlich kann bei vielen Versicherungen eine Absicherung gegen sogenannte Elementarschäden vorgenommen werden. Welche das sind, ist von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden. Die geläufigsten Schäden dieser Art sind Schäden durch Erdbeben, Erdrutsche, Lawinen oder Schneedruck. Wer eine Firmengebäudeversicherung mit einem derartigen Leistungsumfang wünscht, sollte genau vergleichen. Erstattet werden alle Kosten, die für die Beseitigung des Schadens aufgebracht werden müssen und die im direkten Zusammenhang damit stehen. Das sind:

  • Kosten für die Wiedernutzbarmachung des Gebäudes (Renovierungen, Ausbesserungen, Neuinstallation oben genannter Anlagen usw.)

  • Kosten für den Abriss und den Wiederaufbau, sofern das Gebäude nicht mehr repariert werden kann

  • im Brandfalle die Kosten für den Feuerwehreinsatz

  • eventuelle Mietausfallschäden (sofern mitversichert, bei vermieteten Gebäudeteilen empfehlenswert)

Zu beachten ist, dass Glasschäden oft nur in einem bestimmten Rahmen abgedeckt sind. Bei großen Glasflächen ist möglicherweise der Abschluss einer zusätzlichen Glasversicherung vorteilhaft. Hierin können auch weitergehende Schäden eingeschlossen werden.

Das sollte beim Abschluss einer Firmengebäudeversicherung beachtet werden

Bei einer Firmengebäudeversicherung droht das Risiko einer Unterversicherung. Eine solche liegt vor, wenn die Deckungssumme niedriger als der tatsächliche Wert des Gebäudes und der mitversicherten Einbauten ist. Im Schadensfalle klafft dann zwischen dem benötigten Betrag und der Versicherungsleistung eine mehr oder weniger große Lücke, die sich als unüberwindbar erweisen kann. Eine Überversicherung ist gleichfalls zu vermeiden. Sie kostet zum einen mehr Beitrag und zum anderen ergibt sich kein finanzieller Vorteil daraus, da die Versicherung immer nur die tatsächlich entstandenen Kosten übernimmt. In der Praxis kommt es kaum zu einer Überversicherung, da die Berechnung der Versicherungssumme genauen Vorgaben unterliegt. Die Versicherungsgesellschaften ziehen dafür drei Faktoren heran:

  • Wert des Gebäudes

  • geografische Lage

  • die versicherten Risiken

Während die beiden Erstgenannten vom Versicherungsnehmer nicht oder nur selten beeinflusst werden können, liegt bei dem letztgenannten Punkt die Entscheidung bei ihm. Je mehr Risiken zusätzlich abgesichert werden sollen, umso höher steigt der Versicherungsbeitrag. Daher ist es besonders wichtig, vorher den Versicherungsbedarf zu ermitteln.